Auffallend viele Promis verfallen dem Alkohol! Sind Stars besonders alkoholanfällig?

Vormittags Sekt, nachmittags Wein, abends eine Flasche Wodka, so beschreibt Jenny Elvers-Elbertzhagen ihr Leben mit dem Alkohol.

Doch mit ihrer Sucht steht die 40-Jährige nicht alleine da.

Auffallend viele Promis verfallen dem Alkohol!

Wie folgende Aufstellung zeigt:

 

Ist die Popularität eine perfide Falle, die so viele Stars wie die Schauspielerin Jenny Elvers-Elbertzhagen (40) in den Alkoholismus treibt?

Der empfundene Zwang, sich stets strahlend, glücklich und souverän zu präsentieren?

Steigert Alkohol das Selbstwertgefühl, das für Menschen, die permanent in der Öffentlichkeit stehen, so enorm wichtig erscheint?

 

Seit jeher scheinen prominente Zeitgenossen besonders leicht dem Trinken zu verfallen, wie folgende Aufstellung zeigt.

 

 

Der Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Ernest Hemingway trank so viel, dass er schwere Depressionen bekam und sich 1961 erschoss.

 

Das wohl berühmteste Filmehepaar der Welt, Elizabeth Taylor und Richard Burton, taumelte in den 60er und 70er-Jahren von einem Alkoholexzess in den nächsten.

 

Die Folgen: Taylor musste mehrfach zur Entziehungskur, Burton starb 1984 im Alter von nur 59 Jahren an einem Hirnschlag.

 

 

 

Und in Deutschland machte der ehemaliger Boxer Bubi Scholz Schlagzeilen, als er 1984 im Vollrausch seine Ehefrau Helga erschoss.

 

Die Liste der Stars, die ihr maßloses Trinken öffentlich machten, ist ellenlang:

 

Frank Sinatra, Dean Martin, Robert Mitchum, Don Johnson,

Eric Clapton, David Hasselhoff, Joe Cocker, Peter Maffay,

Chris Howland, Harald Juhnke, Günter Pfitzmann,

Johannes Mario Simmel und natürlich Betty Ford, Ehefrau des amerikanischen Präsidenten Gerald Betty Ford;

nach ihr wurde die berühmte Suchtklinik benannt.

 

 

Sonja Semmelrogge, die Ehefrau des bekannten Schauspieler Martin Semmelrogge, der zurzeit wegen wiederholten Fahrens ohne Führerschein im Gefängnis sitzt, hat den Alkoholismus ihres Mannes hautnah mitbekommen.

 

In einem Interview sagte sie: „Ich habe ohne Ende gelitten, das kann ich nicht anders sagen.

Das ansehen zu müssen, wie er sich bis auf die Knochen blamiert, das war schon schlimm.

Ich war auch nicht gerade Feuer und Flamme, als wir uns 1996 in Frankfurt bei einem Boxkampf von Regina Halmich begegneten.

Ich stand mit einer Freundin im VIP-Raum am Buffet, und Martin hat sich dann dazugesellt und hat mich frech angeflirtet.

Ich dachte nur: Was für ein Widerling.

 

Bei dem Martin klafft die Schere unheimlich weit auseinander zwischen diesem liebenswerten charmanten Mann und dem echten Ekelpaket.

Martin lebt da einfach eine ungeheuer dunkle Seite aus, wenn er zu viel trinkt, deswegen darf er das auch nicht mehr.

Das ist nicht akzeptabel.“

 

 

Inzwischen ist Semmelrogge trocken: „Seit 1999 lebe ich zu 100 Prozent abstinent und trinke keinen Tropfen Alkohol.

Ich habe damals einen dreimonatigen stationären Entzug in einer Klinik im Harz gemacht.

Aber ich musste nicht wirklich entgiften wie die anderen Patienten, da ich ja nie täglich getrunken habe.

Der Entzug war mehr ein psychischer Prozess.

Ich habe die Zeit für eine Art geistige Inventur genutzt, bei der, der Groschen dann irgendwann gefallen ist.“

 

 

Auch die Schauspielerin Karin Baal (72) bekannte sich in ihrem Buch „Ungezähmt“ zu ihrer Alkoholsucht.

 

Der Zeitschrift „Bunte“ sagte sie:

„Bei Alkoholikern kommt es sehr auf das Umwelt an, insbesondere auf den Partner.

Jennys Mann ist ja mit ihrer Krankheit an die Öffentlichkeit gegangen.

Schon das hielt ich für relativ schwierig, weil er sie damit der Öffentlichkeit ausgeliefert hat.

Ich kann nur hoffen, dass er seiner Frau in all den Jahren immer den notwendigen Rückhalt geboten hat.“

Auch Schauspieler Heiner Lauterbach (59), der früher kein volles Glas stehen ließ, betont, wie wichtig die persönliche Umgebung ist.

Auf die Frage, ob sich sein privates Umfeld mit seiner Abstinenz geändert habe, antwortete er:

„Zwangsläufig, da ich mehr Zeit mit meiner Familie verbringe, als dass ich mir die Nächte auf irgendwelchen Partys um die Ohren schlage.

Aber das habe ich ja lange genug gemacht und vermisse ich auch nicht.

Ich bin nicht mehr der Letzte, was ich früher immer war.

Heute gehe ich halt vor Mitternacht, da ist ja auch meistens schon alles gesagt.

Danach fangen die Leute an, sich zu wiederholen und wenn man da nicht mittrinkt, dann fällt einem das natürlich besonders auf.

Dann wird das schnell langweilig.“

 

 

Auch Hollywood-Star Melanie Griffith (55), Ehefrau von Antonio Banderas (52), hat es geschafft, ihre Trunksucht zu überwinden.

Heute ist sie trockene Alkoholikerin und sagt laut „Bunte“:

„Die Angst bleibt und wird nie verschwinden.

Ich muss bis zu meinem Tod damit leben, aber ich habe drei wundervolle Kinder und den besten Mann der Welt.

welt.de

 

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